Die Grundregulation nach Prof. Dr. Alfred Pischinger

Der Körper reguliert sich selbst!

Prof. Dr. med. Alfred Pischinger (1899-1983), der Wiener Histologe und Embryologe, hat im lebenden Organismus eine Grundregulation erkannt. Sie entfaltet sich im Zwischenraum zwischen den Zellen, den Blutgefäßen, den Lymphbahnen und den Nervenenden:

Die Leistungsfähigkeit des Menschen entscheidet sich im Zwischenraum zwischen den Zellen, im Bindegewebe.

Alle toxischen Stoffe, mit denen der Mensch durch Atem, Haut und Nahrung in Berührung kommt, breiten sich zwischen den Zellen aus. Setzen sie sich dort fest, weil der Abtransport nicht funktioniert, wird die Leistungsfähigkeit des Körpers vermindert.

Alle Stoffe die nicht in den Körper gehören und sich dort ablagern sind für diesen Körper toxisch, auch wenn sie außerhalb nicht als Giftstoffe gelten.

Das Bindegewebe, das jede einzelne unserer Körperzellen als einheitliches Organ umgibt, ist jene Übertragungs-Substanz, welche jeder Nährstoff und jedes Sauerstoff-Molekül auf dem Weg in die Zelle passieren muss, um intrazellulär verfügbar zu sein.

Den gleichen Weg nehmen die vielfältigen Partikel, die dann so lange im Bindegewebe abgelagert werden, bis die Depots („Plaques“, „Gelosen“) übervoll sind. Die nicht mehr lagerbaren Stoffe erreichen dann die Körperzellen und behindern (ja verstopfen) die Zellmembranen als Einlass-Stellen für Mikronährstoffe. Aus diesem Grund ist der Körper so leistungsstark bzw. so gesund wie sein Grundsystem.

Abbildung: Der Stoffwechsel im weichen Bindegewebe (Wir sehen den recht großen Zwischenraum zwischen den einzelnen Zellen).

Beteiligt am Stoffwechsel sind

  • die Zellen eines Organs,
  • die Blutgefäße,
  • die Lymphgefäße,
  • das vegetative Nervensystem,
  • die extrazelluläre Flüssigkeit (hexagonales Körperwasser).

Das weiche Bindegewebe macht 80% unseres Körpers aus. Es versorgt die Organzellen mit Sauerstoff, ernährt sie, entsorgt die Schlackenstoffe, die in den Zellen anfallen und leitet wichtige Botenstoffe aus dem Blut weiter. Gleichzeitig ist es die Heimat der Körperabwehr.

Alle Stoffe, die in die Zellen gelangen sollen, müssen zunächst eine Transitstrecke im Grundsystem zurücklegen, erst dann können sie aufgenommen werden.

Höchste Bedeutung, neben der Freiheit von Ablagerungen im Bindegewebes, hat der PH-Wert (1) des Blutes und der Körperflüssigkeiten.

Es entsteht ein „elektrostatischer Grundtonus“ im Organismus, welcher entscheidend dafür ist, ob, wie und in welcher Qualität die steuernden Substanzen (Hormone, Neurotransmitter, Neuropeptide und andere Substanzen) in die Zellen gelangen.

Unsere zivilisatorische Übersäuerung, diese stille Volksseuche, hat unabsehbare Folgen! Was (nicht nur) für Sportler enorm wichtig ist zu wissen:

Auch die Qualität der Körpergelenke, ihre Beweglichkeit, ihre Ausdauer, ihre Kraft wird vom PH-Wert bestimmt.

Ein chronisch veränderter Gewebebezirk wird als Störherd bezeichnet. In ihm lagert nicht abbaubares Material (Säurepartikel, Toxine aller Art). Der „Herd“ ist grundsätzlich unterhalb der Schmerzschwelle angesiedelt und dringt nicht in das Bewusstsein.

Da der Körper allein durch Entzündungsreaktionen die Fremdpartikel lösen kann, können mit der Zeit dutzende von so genannten „niederschwelligen Entzündungen“ im Körper entstehen, die sich, wie gesagt, unterhalb der wahrnehmbaren Schmerzschwelle abspielen.

Nicht erklärbare Muster von chronischer Erkältung, Schlappheit, Müdigkeit, Energielosigkeit und Lustlosigkeit in allen Bereichen, können hier ihre Ursache haben.

Die Grundregulation ist sozusagen das Gehirn des Körpers oder das Körperbewusstsein, welches für alle Funktionen des biologischen Systems verantwortlich ist. Es repariert, wehrt ab, scheidet aus, baut ab, reagiert auf Entzündungen – wenn es denn unbehelligt durch mentale Störungen, durch Giftstoffe (Schwermetalle!) oder durch schlechte/saure Nahrung arbeiten kann.

Dieses ganzheitliche Selbst-Regulationssystem („Selbstheilungssystem“) ist allumfassend und genial und arbeitet evolutionär völlig autonom, wenn es nicht gestört wird.

Optimale Lichtdurchlässigkeit und Gewebsatmung, vereint mit hexagonalem Körperwasser, dies sind die Voraussetzungen für eine optimale biologische Leistung.

Einen hohen Stellenwert als Störareal besitzt der Verdauungstrakt, von dem Pischinger sagt, dass er nicht genügend beachtet wird: „Wenn man dazu bedenkt, was der Mensch mit den Nahrungsmitteln seinem Verdauungstrakt zumutet, so darf man sich nicht wundern, dass das Darmsystem oft der größte Störbereich ist (…) bis die Störfelder (Darmflora und Darmfunktionen) saniert sind.“

Pischinger betont ausdrücklich, dass bei den meisten Menschen die Darmschleimhaut saniert werden muss, will die Leistung angehoben werden. Soll die eigene Hochleistung bleiben, ist der Nahrung, den Mikronährstoffen und dem Wasser, das getrunken wird, höchste Bedeutung beizumessen.

Jeder, der seine Leistung beibehalten bzw. noch weiter steigern will muss wissen:

Jegliche innerkörperliche Verunreinigung, die wir uns (heute besonders durch die industrielle und denaturierte Nahrung) zuziehen, gelangt ins Blut und (zumindest als negative Information) durch seinen Kreislauf in jeden Kubikmillimeter des Körpers.

In einem intakten Grundsystem mit hexagonalem, elektrisch hoch-leitfähigem Körperwasser, funktioniert die Versorgung der Organzellen einwandfrei. Und was essentiell wichtig ist: Sämtliche Abfallstoffe werden über das Blut, über die Lymphe und den Urin abtransportiert.

Erläuterung (1)

Der PH-Wert ist die Maßzahl für den basischen oder sauren Charakter einer Flüssigkeit. Das Kürzel pH stammt aus dem Lateinischen “potentia hydrogenii”, was “Konzentration der Wasserstoff-Ionen” bedeutet. Die pH-Skala des Säuregrades reicht von 0 bis 14, wobei 0 den stärksten Säuregrad und 14 den höchsten basischen Wert darstellt. Bei 7 liegt der neutrale Punkt, den z. B. reines Wasser aufweist. Die Körperflüssigkeiten sollten idealerweise den PH-Wert 7,4 haben.

Illustration: Cellavita GmbH & Co.KG

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